Pilgerreise nach S. Jago de Compostella im MBT
Nun ich kann sagen, dass eigentlich alles bestens geklappt hat. Sowohl die Bewaeltigung der ueber 700 km, als auch die Zeit danach. Nach den ersten zwei Tagen, wo es eigentlich darum ging, sich an die Schuhe (jetzt mit 10 kg auf den Schultern) zu gewöhnen, hatte ich den Eindruck, das Gefühl, sehr angenehm vorwärts zu kommen. Ja jeder Schritt gab dank dem "abrollen" eine Reduzierung der Mühe, die taglichen ca. 35 - 40 km zu bewältigen. Die einzige Schwierigkeit die ich feststellen konnte, ist die, wenn die Strasse oder der Pfad unwegsam war, mit grösseren Steinen oder Unebenheiten etc. so war es manchmal eine Herausforderung, die Füsse stabil zu halten.
Was auch positiv zu bewerten ist, war, dass ich praktisch keine Blasen zu beklagen hatte. Zwei kleine Bläschen, infolge der falschen Socken und einer etwas übertriebenen Tagesleistung.
Am 15. Tag, nach über 45 km auf unwegsamen Gelände stellte sich dann noch eine Sehnenscheidenentzuendung ein, die mich für ca. 5 Tage begleitet hat und einiges an Schmerzen bewirkte. Ich glaube aber nicht, dass dies auf die Schuhe zurückzuführen ist, im Gegenteil. Ohne die MBT-Schuhe haette ich sehr wahrscheinlich meine Pilgerreise abbrechen müssen.
Mit dem Wetter hatte ich viel Glück. Nur insgesamt vielleicht fünf Stunden Regen. Auch hier mit der Goretex-Ausrüstung hatte ich keine nassen Füsse. Ueberhaupt sieht man den Schuhen keineswegs die überstandenen Strapazen, Sonne, Wasser usw. an.